Samstag, 18. November 2017

                                                      

Erfolgreiche Feuerwehrübung im Geothermiekraftwerk Insheim

Am Samstag, dem 28. Oktober 2017, fand im Bereich des Geothermiekraftwerks der Pfalzwerke geofuture GmbH in Insheim eine planmäßige Einsatzübung der Feuerwehr statt.

Ziel der Übung war unter  anderem die Optimierung der Zusammenarbeit zwischen der Feuerwehr und der Pfalzwerke geofuture als Betreiber der Anlage.

Als Ausgangsszenario wurde ein Brand im Bereich der Kraftwerksleitwarte angenommen, zusätzlich wurde simuliert, dass sich eine Besuchergruppe mit 20 Personen auf dem Kraftwerksgelände aufhielt. Über die automatische Brandmeldeanlage wurden die Feuerwehren Insheim und Herxheim alarmiert. Nach Eintreffen und Erkundung wurden aufgrund der vorgefundenen Lage weitere Einsatzkräfte aus dem gesamten Bereich der Verbandsgemeinde Herxheim nachalarmiert. Neben der Menschenrettung und der Brandbekämpfung war eine weitere Aufgabe, die Sicherstellung einer zusätzlichen Wasserversorgung aus dem Bereich der Landstraße Insheim-Herxheim. Von der Übungsleitung wurden weitere Szenarien, wie der Austritt von Thermalwasser und ein weiterer Brand in der Anlage eingespielt. Aus diesem Grund wurde der gemeinsame Gefahrstoffzug des Landkreises Südliche Weinstraße und der Stadt Landau nachalarmiert.

„Der Einsatz hat vorbildlich die Einsatzstärke der Feuerwehren in der überregionalen Zusammenarbeit demonstriert, aufgefallen sind lediglich kleinere Mängel“ freut sich der Wehrleiter der Verbandsgemeinde Herxheim, Jürgen Fink. „Die traditionell sehr gute Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren und dem Geothermiekraftwerk Insheim konnte bei dieser Übung in beeindruckender Weise erneut bestätigt werden. Es zeigt, dass die Abläufe untereinander eingespielt sind und trotz eines hohen sicherheitstechnischen Niveaus im Ernstfall gut ausgebildetes Personal zur Stelle ist“, dankte Jörg Uhde, Geschäftsführer der Pfalzwerke geofuture, den Feuerwehrmännern und -frauen. 

An der Übung beteiligt waren 108 Einsatzkräfte mit 21 Fahrzeugen. Der Landrat des Landkreises SÜW, Dietmar Seefeld, die Verbandsbürgermeisterin Hedi Braun, der für die Feuerwehren zuständige 1. Beigeordnete, Georg Kern, Kreisfeuerwehrinspekteur des LK Südliche Weinstraße Jens Thiele sowie Pfalzwerke Vorstandsmitglied René Chassein beobachteten mit weiteren Gästen die gestellten Einsatzszenarien.