Mittwoch, 20. September 2017

                                                      

Trauerflor an Feuerwehrfahrzeugen der Verbandsgemeinde Herxheim

Ein unbegreiflich schwarzer Tag für die Feuerwehren in Deutschland.

In der Nacht zum 5. September 2017 verunglückten zwei Kameraden auf der Bundesautobahn 2 bei Kloster Lehnin in Brandenburg im Rahmen ihrer Einsatztätigkeit tödlich.

Ebenfalls wurde heute bekannt, dass ein vierter Kamerad der Werkfeuerwehr BASF Ludwigshafen seinen schweren Verletzungen vom Explosionsunglück des 17. Oktober 2016 erlegen ist.

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60 Jahre Tanklöschfahrzeug - ein voller Erfolg

   

Mit einem großen Fest feierte die Feuerwehr Herxheim am Samstag, 26.08.2017, das älteste Tanklöschfahrzeug in Herxheim. 1957 wurde das Tanklöschfahrzeug beschafft. Mit viel Liebe wird das Fahrzeug noch immer gepflegt. Heute ist es im Besitz des Fördervereins. Der Geburtstag wurde vor dem Rathaus in Herxheim gebührend gefeiert.

1957 wurde ein neues Tanklöschfahrzeug mit einem Tankinhalt von 2.500 Litern Wasser bei einer Pumpenleistung von 1.600 Litern pro Minute gekauft. Fahrgestell war damals ein DB LF 311. In der damaligen Zeit eines der am meisten verwendeten Fahrgestelle für Feuerwehrfahrzeuge. Liebevoll wurde das Fahrzeug auf den Namen „Kaddel“ getauft. Auch heute noch wird es so genannt.

Das Tanklöschfahrzeug war in der damaligen Zeit das erste wasserführende Fahrzeug in Herxheim. Zuvor besaß die Wehr einen Schlauchwagen, einen Mannschaftstransportwagen, einen Unfallhilfswagen sowie ein Tragkraftspritzenfahrzeug. In der Region waren Tanklöschfahrzeuge noch nicht weit verbreitet. Dementsprechend wurde das Fahrzeug bei größeren Bränden, vornehmlich bei Waldbränden, regelmäßig angefordert. Für solche Aufgaben ist, beziehungsweise war das Fahrzeug geradezu wie geschaffen. Bis nach Rhodt unter der Rietburg erfolgten die Alarmierungen. Aber auch bei einigen Großbränden in Herxheim war das Fahrzeug im Einsatz dabei: Großbrand der Firma Fenster Löffel (1985) oder beim Brand des Bekleidungsgeschäftes Dudenhöffer am Kirchberg (1988), um nur zwei von vielen zu nennen.

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