Mittwoch, 20. Juni 2018

                                                      

Gefahrstoffzug des Landkreises Südliche Weinstraße

Aufgabe

Der Gefahrstoffzug hat die Aufgabe, Gefahren durch gefährliche Stoffe abzuschätzen und zu beseitigen, zumindest zu vermindern und zu begrenzen.

Im Jahre 1991 wurde durch das rheinland-pfälzische Innenministerium ein Konzept für die Hilfeleistung nach Unfällen mit gefährlichen Stoffen erarbeitet, das auf dem in Zusammenarbeit mit den Gemeinden und Landkreisen aufgebaute landesweite Stützpunktsystem basiert.

Das Konzeption enthält Vorgaben für die notwendige Ausrüstung eines Gefahrstoffzuges sowie über die Stärke und Ausbildung der Mannschaft.

Nach dem Endausbau dieses Hilfeleitungsnetzes sollte in den 24 Landkreisen und 12 kreisfreien Städten des Landes Rheinland-Pfalz jeweils ein solcher Gefahrstoffzug aufgestellt sein.

Momentan findet eine Verschmelzung der Gefahrstoffzüge Südliche Weinstraße und Landau statt - diese Seite wird nach Abschluss aktualisiert.

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Standorte und Fahrzeuge

OFFENBACH: ELW 1  (Einsatzleitwagen 1)
Führen der Einheit, Beschaffen und Bewerten von Daten über Gefahrstoffe

ANNWEILER: GW-G 1 (Gerätewagen Gefahrstoffe 1)
Hilfeleistung nach Unfällen mit aggressiven Stoffen, insbesondere durch Abdichten, Umfüllen, Zwischenlagern, Niederschlagen von Dämpfen und Neutralisieren.

BAD BERGZABERN: GW-G 1 (Gerätewagen Gefahrstoffe 1)
Hilfeleistung nach Unfällen mit aggressiven Stoffen, insbesondere durch Abdichten, Umfüllen, Zwischenlagern, Niederschlagen von Dämpfen und Neutralisieren.

HERXHEIM: GW-A (Gerätewagen Atemschutz)
Messen, Transport von Atemschutzgeräten, verschiedenen Schutzanzügen und Ersatzkleidung.

SIEBELDINGEN: MZF-Dekon (Dekontaminations-Mehrzweckfahrzeug)
Neutralisieren, Dekontaminieren von kontaminierter Mannschaft und Gerät. Säubern von Einsatzstellen

EDENKOBEN: TLF 24/50 (Tanklöschfahrzeug 24/50)
Tanklöschfahrzeug mit 5.000 Liter Wasser und 500 Liter Schaum

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Ausbildung

Alle Mitglieder des Gefahrstoffzuges Südliche Weinstraße versehen ihren "normalen" Einsatzdienst in ihrer Feuerwehreinheit und sind zusätzlich an der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule Rheinland-Pfalz ausgebildet. Alle Kräfte haben die Fachlehrgänge "Gefahrstoffe I" und "Strahlenschutz I" besucht, die Führungskräfte dementsprechend "Gefahrstoffe II" und teilweise auch "Strahlenschutz II", was einem Fachberater Strahlenschutz entspricht.

Weitere Infos zum Gefahrstoffzug finden Sie auf den Seiten der Kreisverwaltung.

Erstmaßnahme: Medium wird mit Kunststoffbehältern aufgefangen Einsatzkräfte werden mit Chemieschutzanzügen ausgerüstet
   
Im Vollschutzanzug pumpen die Einsatzkräfte das Medium in Fässer Die eventuell kontaminierten Einsatzkräfte werden dekontaminiert