Sonntag, 19. September 2021

                                                      

 

Gefahrstoffzugeinsatz - Dieselaustritt aus Zug, Landau

Einsatzort Details

Landau, Maximilianstraße
Datum 10.09.2021
Alarmierungszeit 14:46 Uhr
Einsatzende 16:27 Uhr
Einsatzdauer 1 Std. 41 Min.
Alarmierungsart DME
Mannschaftsstärke 11
eingesetzte Kräfte

Feuerwehr Herxheim
Feuerwehr Landau
    Gefahrstoffzug Südliche Weinstraße / Landau
      Weitere Feuerwehren oder Hilfsorganisationen
        Fahrzeugaufgebot   MTF  GW-A  KLAF

        Einsatzbericht

        Alarm für den Gefahrstoffzug SÜW / Landau zu einem größeren Dieselaustritt aus einem Triebwagen im Bahnhof Landau.

        Für die Einheit der Feuerwehr Herxheim war kein Einsatz erforderlich, denn es trat lediglich eine geringe Menge Diesel aus einem Schlauch aus.

        Weitere Informationen bei der Feuerwehr Landau.

        Bericht von der Rheinpfalz vom 11.09.21:
        Einen Großeinsatz für Rettungskräfte gab es am Freitagmittag im Landauer Hauptbahnhof: Kurz nacheinander waren ab 14.46 Uhr zahlreiche Notrufe bei Polizei und Feuerwehr eingegangen wegen eines brennenden Zuges und eines weiteren Zwischenfalls, die aber nichts miteinander zu tun hatten. Nach Angaben der Bundespolizei in Kaiserslautern hat der Zugführer des Dieseltriebwagens, der auf den früheren Fußball-Weltmeister Ottmar Walter getauft ist, einen Nothalt wegen Rauchentwicklung ausgelöst. Es stellte sich allerdings schnell heraus, dass es kein offenes Feuer gab, sondern eine Bremse am Zug festgegangen war und sich erhitzt hatte. Das hatte zu Rauchentwicklung und Gestank geführt. Beim Eintreffen der Rettungskräfte war der Zug am Gleis drei schon evakuiert, es war niemand zu Schaden gekommen. Das Gleis wurde schon vor 16 Uhr wieder freigegeben.
         
        Nahezu zeitgleich gab es einen zweiten Alarm: Nach Angaben von Dirk Hargesheimer, Brand- und Katastrophenschutzinspekteur der Landauer Feuerwehr, waren an einem weiteren Dieseltriebwagen auslaufende Betriebsstoffe gemeldet worden. Auch dieser Zug musste im Hauptbahnhof am Gleis zwei stehenbleiben. Wie sich schnell herausstellte, handelte es sich um Dieselöl, das aber auch nur austrat, solange der Motor lief. Damit erübrigte sich ein Umpumpen durch die Feuerwehr. Der Zug sollte in eine Werkstatt abgeschleppt werden.
         
        Wegen des befürchteten Zugbrandes war ein Großaufgebot an Rettungskräften ausgerückt, neben der Polizei auch etliche Rettungswagen sowie die Feuerwehr mit 59 Frauen und Männern in 17 Fahrzeugen, darunter auch der gemeinsame Gefahrstoffzug der Stadt und des Landkreises Südliche Weinstraße. Wegen des starken Wochenendverkehrs in der Bahn, wegen zweier gesperrter Gleise und wegen der vielen Einsatzfahrzeuge gab es Verkehrsbehinderungen im Bereich des Hauptbahnhof.