Montag, 28. Mai 2018

                                                      

Filmplakette

Filmplaketten dienen zum Nachweis der aufgenommenen Strahlendosis.

Die Filmdosimeter sind bei einem Strahlenschutzeinsatz an jeden eingesetzten Feuerwehrmann auszugeben und die Ergebnisse zu dokumentieren. Es handelt sich im wesentlichen um zwei lichtdicht verpackte Filme mit unterschiedlicher Empfindlichkeit. Der Film mit der höherer Empfindlichkeit dient zur Ermittlung von geringen Strahlendosen, der Film mit der niedrigen Empfindlichkeit zur Ermittlung der hohen Strahlendosen.

Aufbewahrt wird das ganze in einer Kunststoffkassette, welche man auch als Filmplakette bezeichnet. In der Vorder- und Rückwand der Kassette sind mehrere Strahlenfilter aus Metall eingebaut. Hierfür finden Metallplättchen aus Kupfer oder Blei unterschiedlicher Stärke Verwendung. Fällt nun β- oder γ-Strahlung auf die Filme, so kommt es zu einer Filmschwärzung, welche ein direktes Maß für die Höhe der aufgenommenen Dosis ist.

Da die Strahlung die unterschiedlich starken Strahlenfilter durchdringen muss, ist auch eine Aussage über die Strahlenqualität oder die Strahleneinfallsrichtung (z.B. Durchdringung des menschlichen Körpers vor Schwärzung des Filmes) möglich. Die Auswertung erfolgt durch eine amtlich anerkannte Auswertungsstelle nach dem Einsatz.

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